Zugtruppübung im Geschäftsführerbereich Münster

50 Helferinnen und Helfer aus acht Münsterländer Ortsverbänden beteiligten sich an der Zugtruppübung am Samstag, den 28. Februar, im Stadtgebiet Münster. An zahlreichen Einsatzstellen wurden sie mit Szenarien aus dem Starkregeneinsatz des vergangenen Sommers konfrontiert.

„Wasser bedroht im Keller des Schlosses eingelagerte Kunstgegenstände“ oder „Wasser droht Katzenzwinger im Tierheim zu überfluten“ lauteten zum Beispiel die Stichworte, auf die die Zugführer mit ihren Fachhelfern reagieren mussten. Nach einer Erkundung der Umgebung forderten sie via Funk bei der Fachgruppe Führung und Kommunikation die notwendigen Einheiten an, die – fiktiv- zunächst den Bereitstellungsraum aufsuchten, um dann von dort aus zu den Einsatzstellen geschickt zu werden. Das erste Szenario für Dülmen sah vor, ein kurz vorm Kentern befindliches Boot im Stadthafen Münster zu sichern, stabilisieren und anschließend zu bergen. Ziel der gesamten Übung war es, die Kommunikation zwischen den Beteiligten per Digitalfunk zu perfektionieren. Hierzu gehörte sowohl die Erprobung der Netzabdeckung als auch die Erlangung von Routine in obligatorischen Arbeitsabläufen wie bspw. beim Melden der Einsatzstärke.
Nachdem sich die beteiligten Einheiten am Nachmittag wieder in der Unterkunft des Ortsverbandes Münster eingefunden und eine Abschlussbesprechung durchgeführt hatten, zog der Übungsleiter Sebastian Fecke ein positives Fazit: Die Verständigung zwischen den Teilnehmern habe problemlos funktioniert. „Diese Übung hat gezeigt, dass das THW für den nächsten Ernstfall bestens gewappnet ist“, so Fecke.

 

Fotos: THW Münster, Pascal Zeyen (THW)
Vielen Dank für die Bereitstellung des Fotomaterials!