THW Dülmen nach Starkregen in Münster gefordert

Starke Regenfälle in den Nachmittagstunden des 28. Juli 2014, sorgten in Münster und Umgebung für einen Ausnahmezustand. Aufgrund der Wassermassen und teilweisen Stromausfällen in Abwasserwerken, wurden ganze Stadtteile regelrecht überflutet. Unzählige Keller liefen voll und Flächen standen unter Wasser.

Gegen 19 Uhr wurde auch das THW Dülmen alarmiert, um bei der Schadenslage zu unterstützen. Innerhalb kürzester Zeit machten sich knapp 20 Helfer auf den Weg nach Münster und unterstützen die anderen Einheiten der Feuerwehr und des THW bei der Schadensbewältigung. Viele Keller wurden ausgepumpt und Wohneinheiten vom Wasser befreit. Bis Dienstagmittag waren die Einsatzkräfte beschäftigt, bevor Sie die Rückfahrt nach Dülmen antraten.

Abends war das THW Dülmen wieder gefragt: Die Beleuchtungsgruppe wurde angefordert um einen Betreuungsplatz des Deutschen Roten Kreuzes auszuleuchten. Der Einsatz dauerte bis in die Morgenstunden an.

Nur kurze Zeit später, machte sich Mittwochmorgen wiederum ein Helfer aus Dülmen auf den Weg nach Münster. Hier fehlte ein Kraftfahrer für Logistikfahrten, um eingesetzte Einheiten mit Kraftstoffen zu versorgen. Bis in die Abendstunden führte der Kamerad
Versorgungsfahrten durch.

Am Freitagnachmittag des 01. August wurde das THW Dülmen erneut alarmiert: Das THW war in Münster immer noch im Einsatz und die eingesetzten Einsatzkräfte mussten abgelöst werden. In einem städtischen Gebäude sollte schnell gehandelt werden... Hier waren sämtliche Einrichtungsgegenstände zerstört worden und mussten nach draußen befördert werden, um weiteren Schaden am Gebäude oder der Einrichtung abzuwenden. Gegen Mitternacht war der Einsatz beendet!


In der Unterkunft des THW Dülmen wurde zeitweise ein kleiner Stab eingerichtet, um anfallende Anfragen und Aufträge abzuarbeiten. Auch die Arbeitgeber der eingesetzten Helfer wurden von dort informiert...

 

Fotos: THW Dülmen